Evangelium:
Die Gute Nachricht

Warum Jesus?

Viele Menschen spüren, dass etwas fehlt: Sinn, Frieden, Hoffnung oder echte Vergebung. Die Bibel beschreibt, dass die Trennung zwischen Gott und dem Menschen nicht durch gute Taten oder Religion überwunden werden kann. Schuld, Versagen und zerbrochene Beziehungen gehören zu unserem Leben – und wir schaffen es nicht, uns selbst davon zu befreien.

Seine Liebe

Jesus Christus ist gekommen, um diese Trennung zu überwinden. Er lebte ein vollkommenes Leben, zeigte Gottes Liebe ganz praktisch und starb am Kreuz für unsere Schuld. Damit hat er den Weg zu Gott neu geöffnet – nicht durch Leistung, sondern aus Gnade. Durch seine Auferstehung zeigt Jesus: Schuld, Leid und Tod haben nicht das letzte Wort. Wer ihm vertraut, darf Vergebung erfahren, neue Hoffnung finden und ein neues Leben beginnen – schon jetzt und über den Tod hinaus. Jesus lädt jeden Menschen ein, zu ihm zu kommen. Nicht perfekt, nicht fertig – sondern ehrlich und so, wie wir sind.

Unser Leben

Jesus ist gekommen, um unsere Schuld zu tragen und uns mit Gott zu versöhnen. Wer ihm vertraut, darf Vergebung erfahren und neu anfangen – unabhängig von Vergangenheit oder Versagen.

Jesus schenkt Hoffnung, die über schwierige Umstände hinausgeht. Er gibt unserem Leben Sinn, Orientierung und Halt – heute und mit einer Perspektive über den Tod hinaus.

Durch Jesus wird eine persönliche Beziehung zu Gott möglich. Wir sind nicht allein, sondern eingeladen in eine lebendige Gemeinschaft – mit Gott und mit anderen Menschen.

Unser Glaubensbekenntis

Die Bekehrung

Wir glauben, dass die Bekehrung die von Gott gewirkte Hinwendung des Menschen zu ihm ist – in Buße und Glauben an Jesus Christus. Sie ist Antwort auf Gottes Ruf und geschieht durch das Wirken des Heiligen Geistes. Unser Herr ruft im Evangelium nach Markus:

„Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Markus 1,15).

Wir glauben, dass alle Menschen gesündigt haben und der Herrlichkeit Gottes ermangeln (vgl. Brief des Paulus an die Römer 3,23) und dass wahre Bekehrung eine aufrichtige Umkehr von der Sünde zu Gott bedeutet. Diese Umkehr ist mehr als ein äußeres Bekenntnis – sie ist eine Herzensänderung, gewirkt durch Gottes Güte, die zur Buße leitet (vgl. Römer 2,4). Wir bekennen, dass die Bekehrung den Glauben an Jesus Christus einschließt – das Vertrauen auf sein vollbrachtes Erlösungswerk am Kreuz und seine Auferstehung.

„Wenn du mit deinem Mund bekennst: Jesus ist der Herr, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet“ (Römer 10,9).

Wir glauben, dass Gott alle Menschen zur Umkehr ruft und nicht will, dass jemand verloren geht, sondern dass alle zur Buße kommen (vgl. Zweiter Brief des Petrus 3,9). Wir bekennen, dass wahre Bekehrung Frucht bringt: ein verändertes Leben, das Gott ehrt. Wie geschrieben steht im Apostelgeschichte 26,20, sollen Menschen „Buße tun und sich zu Gott bekehren und Werke tun, die der Buße würdig sind“. Wir glauben, dass die Bekehrung der Beginn eines neuen Lebens in der Nachfolge Jesu Christi ist – ein Leben in Glauben, Gehorsam und wachsender Heiligung. So bekennen wir gemeinsam, dass Rettung allein in Jesus Christus ist und dass jeder Mensch zur Umkehr und zum Glauben gerufen ist.

 

Die Taufe

Wir glauben, dass die Taufe eine von Jesus Christus eingesetzte Ordnung für seine Gemeinde ist und allen gilt, die durch Buße und Glauben zu ihm gehören. Unser Herr gebietet im Evangelium nach Matthäus:

„Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Matthäus 28,19).

Wir glauben, dass die Taufe auf den persönlichen Glauben folgt. In der Apostelgeschichte heißt es:

„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi“ (Apostelgeschichte 2,38). Und weiter:
„Als sie aber dem Philippus glaubten … ließen sich taufen Männer und Frauen“ (Apostelgeschichte 8,12).

Wir bekennen, dass die Taufe nach dem biblischen Zeugnis mit dem Glauben verbunden ist:

„Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden“ (Evangelium nach Markus 16,16).

Bedeutung des Wortes „Taufe“:

Wir glauben, dass das neutestamentliche Wort „taufen“ (griechisch: baptizein) „untertauchen“, „eintauchen“ oder „vollständig hineinversenken“ bedeutet. Diese Bedeutung wird auch im biblischen Bericht sichtbar, als Jesus getauft wurde und „aus dem Wasser heraufstieg“ (vgl. Evangelium nach Matthäus 3,16), ebenso wie der Kämmerer aus Äthiopien, der mit Philippus „in das Wasser hinabstieg“ (vgl. Apostelgeschichte 8,38–39).

Darum praktizieren wir die Taufe durch vollständiges Untertauchen, weil sie dem biblischen Vorbild und der ursprünglichen Bedeutung des Wortes entspricht.

Geistliche Bedeutung der Taufe:

Wir glauben, dass die Taufe ein äußeres Zeichen einer inneren Wirklichkeit ist. Sie bezeugt die Einheit mit Christus in seinem Tod und seiner Auferstehung. Wie geschrieben steht im Brief des Paulus an die Römer:

„Wir sind mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt worden ist … auch wir in einem neuen Leben wandeln“ (Römer 6,4).

Die Taufe symbolisiert das Begraben des alten Menschen und das Aufstehen zu einem neuen Leben mit Christus.

Zur Frage der Kindertaufe:

Wir glauben, dass die Taufe im Neuen Testament stets auf persönliche Buße und persönlichen Glauben folgt. Da Säuglinge und Kleinkinder diesen bewussten Glauben nicht bekennen können, praktizieren wir keine Kindertaufe, sondern die Glaubenstaufe auf das persönliche Bekenntnis hin. Wir bekennen, dass die Taufe kein Mittel zur Wiedergeburt an sich ist, sondern ein gehorsamer Schritt des Glaubens und ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus Christus als Herrn.

So halten wir fest:
Die Taufe gehört denen, die an Jesus Christus glauben. Sie geschieht durch Untertauchen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Sie ist ein sichtbares Zeugnis des neuen Lebens in Christus.

 

Die Wiedergeburt

Wir glauben, dass die Wiedergeburt ein souveränes Werk Gottes ist, durch das ein Mensch durch den Heiligen Geist neues geistliches Leben empfängt. Sie ist nicht das Ergebnis menschlicher Anstrengung, religiöser Leistungen oder moralischer Verbesserung, sondern geschieht allein aus Gnade durch den Glauben an Jesus Christus. Wir bekennen mit unserem Herrn Jesus Christus, wie es im Evangelium nach Johannes geschrieben steht:

„Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). Und weiter:
„Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen“ (Johannes 3,5).

Wir glauben, dass alle Menschen von Natur aus geistlich tot sind in ihren Sünden, wie es im Brief des Paulus an die Epheser bezeugt wird (Eph 2,1–5), und dass Gott in seiner großen Barmherzigkeit neues Leben schenkt. Diese Erneuerung geschieht durch das Wirken des Heiligen Geistes:

„Er rettete uns … durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist“ (Brief des Paulus an Titus 3,5).

Wir glauben, dass die Wiedergeburt untrennbar mit Umkehr und Glauben verbunden ist. Allen, die Jesus Christus aufnehmen und an seinen Namen glauben, gibt Gott das Recht, Kinder Gottes zu werden,

„… die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind“ (Johannes 1,12–13).

Wir bekennen, dass durch die Wiedergeburt ein neues Leben beginnt. Wer in Christus ist, ist eine neue Schöpfung (vgl. Zweiter Brief des Paulus an die Korinther 5,17). Diese neue Geburt führt zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten (vgl. Erster Brief des Petrus 1,3) und zu einem Leben in Heiligung, Liebe und Gehorsam. Wir glauben, dass die Wiedergeburt notwendig ist zum Heil, dass sie Gottes Werk vom Anfang bis zum Ende ist und dass sie Menschen in die Gemeinschaft mit Gott und in seine Gemeinde hineinführt.

 

Die Bibel

Wir glauben, dass die gesamte Bibel – Altes und Neues Testament – von Gott eingegeben und inspiriert ist. Obwohl von Menschen geschrieben, ist sie doch Gottes eigenes, zuverlässiges Wort. Wie es im Zweiten Brief des Paulus an Timotheus heißt:

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk tüchtig“ (2. Timotheus 3,16–17).

Wir bekennen, dass die Bibel nicht nur fromme Gedanken oder menschliche Weisheit enthält, sondern Gottes Offenbarung an uns ist – wahr, unfehlbar und maßgeblich in allem, was sie lehrt über Gott, den Menschen, die Sünde, die Erlösung und das ewige Leben. Der Apostel Petrus schreibt:

„Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben vom Heiligen Geist“ (2. Petrus 1,21).

Wir glauben, dass die ganze Schrift – vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung – ein einheitliches Zeugnis von Gottes Heilsplan ist, der in Jesus Christus seinen Höhepunkt und Mittelpunkt findet. Jesus selbst bezeugt:

„Ihr erforscht die Schriften … und sie sind es, die von mir zeugen“ (Johannes 5,39).

Durch die Bibel spricht Gott heute zu uns, zeigt uns seinen Willen, deckt unsere Sünde auf, schenkt uns Vergebung und neues Leben in Christus und leitet uns in der Nachfolge.

Wir bekennen, dass die Heilige Schrift unsere höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens und des Lebens ist. Wir wollen sie ernst nehmen, sie studieren, lieben und in unserem Alltag gehorsam leben – als Einzelne und als Gemeinde. Denn in ihr finden wir Jesus Christus, den Weg, die Wahrheit und das Leben (vgl. Johannes 14,6).

 

Das zweite Kommen Jesu

Wir glauben, dass unser Herr Jesus Christus sichtbar, persönlich und in Herrlichkeit wiederkommen wird, um sein Reich in Vollendung aufzurichten. Wie es im Apostelgeschichte geschrieben steht:

Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel fahren sehen“ (Apostelgeschichte 1,11).

Wir glauben, dass sein Kommen nicht verborgen, sondern machtvoll und für alle offenbar sein wird. Unser Herr selbst sagt im Evangelium nach Matthäus:

„Dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen … und sie werden den Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit“ (Matthäus 24,30).

Wir bekennen, dass Jesus Christus als Richter der Lebenden und der Toten wiederkommen wird. Der Apostel Paulus bezeugt im Zweiter Brief des Paulus an Timotheus 4,1, dass Christus erscheinen wird, „zu richten die Lebenden und die Toten“. Wir glauben, dass mit seinem Kommen die Auferstehung der Toten und die Verwandlung der Lebenden geschieht. Wie es im Erster Brief des Paulus an die Korinther geschrieben steht:

„Denn es wird die Posaune erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden“ (1. Korinther 15,52).

Wir glauben, dass Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird, in denen Gerechtigkeit wohnt (vgl. Offenbarung des Johannes 21,1–4). Dort wird Gott bei den Menschen wohnen, und Leid, Tod und Schmerz werden nicht mehr sein. Wir erwarten das Kommen unseres Herrn mit Hoffnung und Wachsamkeit. Darum leben wir im Vertrauen auf seine Verheißung und im Gehorsam gegenüber seinem Wort, im Bewusstsein, dass „unser Bürgerrecht im Himmel ist, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten“ (vgl. Brief des Paulus an die Philipper 3,20).


Jesus Christus kommt wieder. Ihm sei Ehre, Macht und Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

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